Hypnosetherapie

"Wenn es unmöglich ist, dann müssen wir es eben hypnotisch machen"
Dr. Richard Bandler



Die Hypnosetherapie ist eine wissenschaftlich sehr gut erforscht und bestätigte Therapiemethode, die sehr effektiv und vielfältig ist.

Dabei zeigt sie gegenüber anderen Therapieverfahren, vor allem im Bereich der Psyche, deutliche Vorteile. Eine Vergleichsstudie die 2007 im amerikanische „Health Magazine“ (health.com) über die Effektivität verschiedener Therapieformen zur Behandlung psychischer und somatoformer Probleme veröffentlich wurde, verdeutlicht dies eindrucksvoll:

Gesprächstherapie 38% Verbesserung/Genesung nach 600 Stunden bzw. Sitzungen
Verhaltenstherapie 72% Verbesserung/Genesung nach 22 Stunden bzw. Sitzungen
Hypnosetherapie 93% Verbesserung/Genesung nach 6 Stunden bzw. Sitzungen


(Quelle: http://cuncecuncecunce.blogspot.de/2007/02/does-hypnosis-work-comparison-study.html)

Beschreibungen von Hypnose- und Trancezuständen gehen bis weit in die vorchristliche Zeit zurück. Das Verfahren der modernen Hypnotherapie jedoch folgt einem ganz anderen Ansatz. Dazu gehört zu aller erst einmal, dass eine Hypnose nicht nur ausschließlich mit dem Einverständnis des Patienten geschieht, sondern auch, dass eine erfolgreiche Hypnotherapie nur dann möglich ist, wenn der Patient dies bereitwillig zulässt. Denn das Unterbewusstsein eines jeden Menschen verfügt über einen sogenannten „kritischen Teil“. Dieser Schutzmechanismus ist in der Lage, die Suggestionen (etwa: Beeinflussungen), die ihm nicht passend erscheinen, abzulehnen, sodass der Patient zu keiner Zeit etwas sagen wird, was ihm und seinem Willen nicht wirklich entspricht.

Die moderne Hypnotherapie dient dazu, Körper und Geist in Krisensituationen wieder in Balance zu bringen, eingefahrene Verhaltensmuster aufzudecken und die Selbstheilungskräfte von neuem anzuregen. Sinnvoll kann dies zum Beispiel nach Schicksalsschlägen wie dem Tod einer nahestehenden Person oder der Diagnose einer schweren Krankheit sein. Aber auch Schocks wie Unfälle oder Trennungen sowie Ängste und Phobien oder das Drängen alter, ungelöster Traumata können Themen sein, die in der Hypnotherapie behandelt werden. Ebenso lassen sich chronische Schmerzen lindern und Krankheiten wie Rheuma, Migräne oder Asthma günstig beeinflussen, indem psychische Komponenten aufgedeckt werden und letztendlich eine Strategie erlernt wird, wie mit Stressfaktoren besser umgegangen werden kann. Erfolgversprechend ist die Anwendung von Hypnose auch bei Raucherentwöhnung und Gewichtsreduktion.

Bevor eine Hypnotherapie, die meist aus mehreren Sitzungen besteht, mit einem Patienten durchgeführt wird, wird der Therapeut in einem ausführlichen Erstgespräch mehr über den Patienten, über seine Lebensumstände und die akute Problematik erfahren wollen. Sobald dann mit der Sitzung begonnen wird, kommt dem Patienten die uns Menschen angeborene Fähigkeit zur Trance zugute. Durch sie können wir nämlich mit unseren unbewussten Persönlichkeitsanteilen in Kontakt treten und mit ihnen kommunizieren. Die Hypnotherapie arbeitet mit den direkten und instinktiven Eingebungen, da diese meist direkt aus dem Unterbewusstsein zu uns vordringen. Mit Hilfe einer Anleitung durch den Hypnosetherapeuten gelangt der Patient schließlich in einen Zustand, in dem er vollkommen wach und normal ansprechbar ist, aber die Barriere zum Unterbewussten durchbrochen hat.