Hypno5 Blog

Ich bin ja nur … oder – wenn das Wörtchen „nur“ nicht wäre …

Neulich las ich eine Geschichte. Da berichtete eine Frau, dass eine Freundin bemerkte, sie sei ja „nur“ eine Krankenschwester. Dieser Satz hat sie wohl sehr getroffen und sie zum Nachdenken veranlasst.

Auch mich machte diese Geschichte nachdenklich. Wie oft hören wir „es ist ja nur…“ oder auch wir selbst sprechen von „ich bin ja nur…“ oder „Du bist ja nur…“ und ich ertappe mich selbst dabei, von „nur“ zu sprechen. So viele „nur’s“ verwenden wir täglich und machen uns keine Gedanken darüber, was es eigentlich bedeutet, als ein „nur“ betrachtet oder über ein „nur“ definiert zu werden und was es für unser Gegenüber bedeutet.

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Vergeben und Vergessen?

„Sie müssen vergeben, sonst werden Sie nie frei sein…..“

 Diesen (fast schon drohenden) Satz hören Patienten in ihren Therapien häufiger, wissen aber damit meist nichts anzufangen, weil ihnen die dazu passende Anleitung oder Erklärung fehlt, bzw. nicht an die Hand gegeben wird.

Wie mache ich das? Will ich das? Will ich jemandem vergeben, der mir vielleicht Schlimmes angetan hat? Vielleicht etwas, was mein ganzes Leben, oft in negativer Art und Weise, beeinflusst? Wozu?

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Depression - die unsichtbare Krankheit

Wenn ich mir ein Bein brechen würde, würde ich ernst genommen….

Solche oder ähnliche Aussagen höre ich oft von Patienten, die wegen Depressionen zu mir in die Praxis kommen. Unsichtbar, weil sie nicht im eigentlichen Sinne für Außenstehende „sichtbar“ ist wie bspw. ein Hautausschlag oder eben ein Beinbruch.

Die Depression ist eine weiter verbreiteter Zustand als den meisten Menschen bewusst ist. Sie kommt in jeder Altersgruppe, sozialen Schichten oder Geschlecht mit unterschiedlicher Intensität (von leichter Verstimmung bis hin zur völligen Apathie und Antriebslosigkeit oder Suizid) vor und kann jeden Menschen, jederzeit in unterschiedlichen Situationen treffen. Nur wird sie leider auch noch heute, in unserem „aufgeklärten“ Zeitalter, nicht ernst genommen, bzw. werden die Menschen, die sich in diesem Zustand befinden, ebenfalls meist nicht ernst genommen und oft sogar verurteilt, alleine gelassen. Freunde und auch Verwandte wenden sich ab, was Betroffene natürlich noch mehr in ihre Depression treibt.

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Das höchste Gut des Menschen….

Ja, was ist das höchste Gut des Menschen? Der erste Gedanke der nahezu jeden Befragten in den Sinn kommt ist: die Gesundheit. Das ist logisch und nachvollziehbar, wer will schon krank sein und Gesundheit kann man bekanntlich, bis zu einem gewissen Grad, mit keinem Geld der Welt kaufen.

Eine geringe Anzahl der Befragten antwortet: die Liebe, die Familie und je nach Hintergrund auch die Freiheit. Auch das ist nachvollziehbar, denn was sind wir schon ohne Liebe oder ohne unsere Familie? Jeder Mensch braucht Liebe, das Gefühl geliebt zu werden, aber auch unsere Liebe, die wir nach außen tragen, wie die Liebe zu unseren Kindern, zum Partner, Nächstenliebe usw. ist für unser Wohlbefinden wichtig und natürlich die Sicherheit und Geborgenheit die uns unsere Familie geben kann.

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